Marienkirche

Die schönste Marienkirche Bayerns wurde 1146 mit der Gründung des Klosters erbaut und wird als „Dom des Vilstals“ bezeichnet. Insgesamt wurde sie bis heute fünfmal umgebaut. Im „goldenen Zeitalter“ erhielt sie 1720 ihr endgültiges, barockes Aussehen durch den italienischen Bauherrn Domenico Magazini, genannt „Magzin“. Der neue Stil des Rokoko wird auch in der Innengestaltung durch die Gebrüder Asam, den Maler Cosmas Damian und den Stuckateur Egid Quirin umgesetzt.

Im Zuge der Säkularisation sollte die Marienkirche abgerissen werden. Die Einrichtung wurde billig verkauft, verschiedenstes Interieur nach Vilshofen gebracht und die Kirche zeitweise als Pferdestall benutzt. Mit der Erhebung zur Pfarrkirche im Jahre 1806 wurde die Marienkirche gerettet.

Beachtlich ist der 68 m hohe Kirchturm, welcher 1410 erbaut und 1755 in seiner heutigen Form die Marienkirche ziert. Der prunkvolle Hochaltar mit seinem baldachinartigen Aufbau auf gewundenen Doppelsäulen bildet den Höhepunkt des Saales.

Besonders sehenswert ist das Fresko im Mittelschiff der Kirche, welches die Weihnachtsgeschichte verbildlicht. Ein Muss für jeden Besucher ist, die Schwalbe im Fresko zu suchen, denn „wer die Schwalbe nicht gesehen hat, hat Aldersbach nicht gesehen“.